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Dienstag, 24. September 2013

we love salmon [ kleine Lachstartelettes ]


Fisch und auch Meeresfrüchte haben bei uns in der Küche schon fast dem Fleisch den Rang abgeworben. Einer davon ist schön zart rosa, fast schon rose - der Lachs. Dieser Meeresbewohner und auch manch einer seiner Artgenossen sind wahre Allrounder in der Küche - egal ob roh, geräuchert auf einem knusprigen Brot mit süßem Honig-Senf-Dip (meist zur Weihnachtszeit so verspeist) oder kurz angebraten (wie an lauen Sommerabenden) auf dem Grill. Er schmeckt immer und sehr lecker! Man könnte fast sagen, jeder muss ihn mögen! Heute kommt ein kleines Mitbringsel, dass wir zum Fischessen bei Onkel und Tante mitgenommen haben.



Freitag, 26. Juli 2013

easy-peasy [ Erbsen-Risotto mit Lachsfilet ]

Für manche wohl keine Kunst, so ein Erbsen-Risotto, für mich ein kleiner Erfolg oder Dankeschön für die geplante, gut vorbereitete und tägliche Arbeit in meinem eigenen kleinen Garten. Bei Erbsen kann man eigentlich gar nicht falsch machen, für mich zählen Erbsen den unproblematischeren Gemüsesorten, sehen schön aus und ein kleiner Erfolg ist immer vorhanden (zumindest bei mir in den letzten 3 Jahren). Ein Erbsen-Risotto ist also heute ein kleines Zeichen meines diesjährigen Ernteerfolges.





Donnerstag, 23. Mai 2013

erster Fang des Jahres [ Bachforelle auf Gemüsebeet ]

was war das für ein atemberaubendes Wochenende. Von Sonnenschein bin hin zu sommerhaften Temperaturen war ja alles dabei. Nach einer kleinen Runde laufen genehmigte sich der Herr des Hauses ein paar Stunden Ruhe. Er holte seine Angelsachen aus dem Keller, fuhr noch schnell zum Fischereizubehör um ein paar kleine lebende Leckerbissen für die Fische zu kaufen und dann war es endlich so weit - Ruhe und Entspannung. Man braucht bei uns nur über die Straße gehen und hat einen tollen Ausblick auf den Fluß und kann die Seele baumeln lassen und die Natur genießen.

Montag, 19. März 2012

Catch me if you can: Lachsforelle mit gebratenem grünen Reis

Schon aus der Steinzeit ist bekannt, dass Mann für das Jagen und Erlegen der Beute verantwortlich ist und die Frau sammelt und kocht das Essen. Da gibt’s jetzt von meiner Seite auch nicht viel mehr zum Dazusagen, oder hat sich da etwa was daran geändert? Man sagt ja, das manche Mitbewohner sogar schon in Anwendung von Staubtüchern oder Benützung des Staubsaugers Profis sind, so weit sind wir bei zu Hause noch nicht, da hat wohl die Evolution kurz vor meiner Haustüre halt gemacht. Egal, ich kann mich wirklich nicht beklagen, denn wer bekommt schon ein solches Prachtexemplar von einem Fisch vor die Tür gelegt? Fischkenner sehen es übrigens gleich auf den ersten Blick, dass es sich um keine normale, heimische Bachforelle handelt, sondern um eine Lachsforelle. Sie ist eher selten bei uns, da es gar kein heimischer Fisch ist. Ursprünglich kommt sie  aus Nordamerika und ihre Farbe könnte sie durch verspeisen von lachsfarbigen Krebsen bekommen haben. Irgendwie hat sie den weiten Weg von der Amerika bis ans heimische Fischgewässer gefunden und beim Richtigen angebissen. Ich darf vorstellen: der Fang des Jahres 2011 - eine riessssengroße Lachsforelle!






























Zutaten für 2 Personen:

1 Lachsforelle
etwas Mehl
Salz, Pfeffer
Rosmarin

Für den gebratenen Reis mit Grünkohl und Frühlingszwiebel

125 g Grünkohl, die Stiele entfernt
1 ½ EL Pflanzenöl
1 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt oder in Scheiben geschnitten
2 große Frühlingszwiebeln, schräg in 3 mm dicke Scheiben geschnitten
200 g gekochter Naturreis
1 ½ EL Sojasauce

Bevor man mit der Fischzubereitung anfängt, Naturreis zustellen, das kann nämlich etwas dauern, wer möchte kann in dieser Zeit, bei Schönwetter mit dem netten Herrn Nachbarn auf seinen morgigen Geburtstag anstoßen oder einfach so ein Gläschen auf der Terrasse trinken.




Die Lachforelle filetieren, salzen, pfeffern und auf der Hautseite mit Mehl bestäuben. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und die Filetstücke auf der Hautseite einlegen. Wenn sich der Fisch von außen nach Innen weiß färbt und circa 0,5 mm erreicht hat umdrehen und weitere 30 Sekunden bei mittlere Hitze braten. Den Fisch bei 200° Heizluft im Rohr fertig garen lassen.
Bevor wir nun den Fisch auf das Teller geben, müssen wir den Reis zubereiten.
Die Grünkohlblätter längs halbieren und quer in sehr dünne Streifen schneiden. In einem Topf ca. 7 Minuten lang dämpfen. In der Zwischenzeit das Pflanzenöl in einem großen Pfanne heiß werden lassen und den Knoblauch hinzufügen, Hitze reduzieren und ca. 2 Minuten den Knoblauch leicht glasig werden lassen. Nicht braun werden lassen, er wird nämlich sonst bitter. Den gedämpften Grünkohl und die Frühlingszwiebel hinzufügen. 2 Minuten weiterdünsten, dann den gekochten Reis hinzufügen und unter Rühren weitere 2 Minuten weiterdünsten. Die Sojasauce hinzugeben und noch 30 Sekunden weitergaren.





Den heißen Reis auf ein Teller geben und den Fisch oben drauf legen und mit Kräutern garnieren, gleich essen (auch wenn der Nachbar noch draußen steht, ein Fisch schmeckt eben nun mal nur warm am besten).

Quelle: Gebratener Reis mit geröstetem Grünkohl stammt von von Gwenth Paltrow's Kochbuch "Meine Rezepte" 

Freitag, 24. Februar 2012

extra scharf gemachte Tintenfischspaghetti

Vor einigen Tagen wurde ich zum Essen eingeladen. Eigentlich sollte es eine Süßspeise, Marillenknödel oder Germknödel, geben, weil es nämlich der Aschermittwoch war.  Da ich im Vorfeld, das süße Teil, dankend abgelehnt habe, wurde der Menüplan für mich umgeändert. Ehrlich gesagt hätte ich mich auch mit einer Suppe begnügt, denn ich liebe gut gemachte Rind- oder Hühnersuppen. Eine gut gemachte Suppe wird von mir leider nicht all zu oft zubereitet, denn sie schmeckt am besten wenn man eine größere Menge so um die 3-5 Liter macht. Weil ich dankend die süße Hauptspeise ablehnte wurden diese sehr leckeren Tintenfischspagetti gekocht. Ich selbst hab sie vorher noch nicht gegessen, aber ich muss sagen sie waren sehr sehr lecker und für alle ein würdevoller Ersatz zu den Knödeln. Wie sie ausgesehen haben, seht ihr auf den nachfolgenden Bildern, das Rezept ist ebenfalls vorhanden, einfach weiterlesen.












Zutaten für 6 Personen:
5 große Tintenfischtuben 
1/2 Packung Spagetti
4 EL Öl
2 EL Mehl
1 Cremefine oder Schlagobers
2 EL TK Kräuter
6 Knoblauchzehen
Chili für die extra Schärfe
Kräutersalz oder Vegeta
Salz, Pfeffer, Kräuter


Zubereitung:
Die Tintenfische waschen, abtrocknen und in ca. 0,5 cm große Ringe schneiden. In Öl mit Knoblauch ca. 1/2 Stunden einlegen. Ein Pfanne erhitzen und die eingelegten Tintenfische darin leicht anbraten mit Mehl stauben, gleich mit Cremefine aufgießen und reduzieren lassen. Die Sauce noch mit etwas Hühnerbrühe verdünnen und anschließend mit  Kräutersalz (Vegeta), Pfeffer und Kräutern abschmecken. Für die extra Schärfe hab ich noch von meinem Vorratspot 1 Chili frisch mit dem Mörser zerstoßen und darüber gestreut!