Wenn alles schön langsam ergrünt, dann wird es Zeit wieder auf die Pirsch zu gehen, nicht nach Reh, Hirsch oder gar einem Hasen, sondern nach dem grünen Gold der Frühlingszeit - Bärlauch. Bei uns, also in diesem kleinen Nest wo ich wohne reden alle schon davon und jeder will der erst sein der war pflügt und der war daraus macht. Ein reger Austausch erfolgt beim Aufeinandertreffen und jeder lauscht interessiert dem Anderen zu was der so in einer Küche fabriziert.
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Freitag, 4. März 2016
[ Bärlauchsalz à la Ulli ] ... the magic of spring
Wenn alles schön langsam ergrünt, dann wird es Zeit wieder auf die Pirsch zu gehen, nicht nach Reh, Hirsch oder gar einem Hasen, sondern nach dem grünen Gold der Frühlingszeit - Bärlauch. Bei uns, also in diesem kleinen Nest wo ich wohne reden alle schon davon und jeder will der erst sein der war pflügt und der war daraus macht. Ein reger Austausch erfolgt beim Aufeinandertreffen und jeder lauscht interessiert dem Anderen zu was der so in einer Küche fabriziert.
Montag, 5. August 2013
gemütlicher Snack am wilden Fluss [ insalata caprese mit Tomaten-Pesto ]
nach meinem leckeren Sonntags-Smoothie war ich wieder am wilden Fluss. Dieses Jahr hatten wir ja schon ein Prachtexemplar ans Land ziehen können, dieses Mal sollte es leider nicht sein. Aber mit leerem Magen sind wir auch nicht nach Hause gegangen. Ich packte meine Kamera und ein paar Tomaten von der Nachbarin, sowie Mozzarella und das Tomaten-Pesto in einen kleinen Korb und bin runter zum Fluss gegangen.
Donnerstag, 28. März 2013
wie verhext, aber endlich geschafft [ Wasabischaum ]
... kurz erzählt:
Alles begann bei der diesjährigen Weihnachtsfeier 2012, Vorspeise ok, Hauptspeise ok - Nachspeise sensationell, vorallem für mich den Anti-Mehlspeisen-Esser! Es war zwar keine richtige Mehlspeise, aber eine Nachspeise! Ein Espuma - hähhh? Espuma, was ist das denn? Ja, der Kellner meinte nur so eine Joghurtspeise mit Früchte, ok. Ich hab es trotzdem bestellt und es war sensationell der "Joghurt Espuma" ein Traum! Dieses Wort Espuma kommt vom spanischen und bedeutet Schaum. Mit Hilfe eines Sahnesiphon (bei uns heißt das immer ISI-Flasche) werden flüssige Speisen mit Hilfe der (Lachgas)Kapseln aufgeschäumt. Die Vielfalt ist groß, nicht nur süße Speisen, sondern auch herzhafte können damit zubereitet werden, sowohl kalt als auch warm. Bei kalter Anwendung können Gelatine, Agar, Eiweiß oder (wie in meinem Fall: Doppelrahmstufe) Fett gebunden werden. Der Unterschied zu einem Mousse ist, dass sich das Espuma relativ schnell verflüssigt und die Gesamtkonsistenz ist nicht so fest wie bei einer Mousse.
Montag, 25. März 2013
grüne Kekse [ Bärlauch Cantuccini ]
wer öfters meinen Blog besucht, wird bereits von meiner Jagd nach dem grünen, knoblauchartigen Gewächs gelesen haben. Weil ich nicht die einzige in der Familie bin, die gerne auf die Pirsch geht, habe ich von meiner Schwägerin ein Glas Bärlauchpesto bekommen. Aus diesem Pesto habe ich die tollen, etwas grün gefärbten Cantuccini gemacht. Das ganze Haus, roch den ganzen Vormittag nach Bärlauch und jeder der durch die Türe kam, fragte mich was da wohl für ein Geruch im Haus liegt - Bärlauch natürlich ...
Montag, 11. März 2013
erste Frühlingsboten (für Jäger & Sammler): kleine Bärlauchquiche
Seit drei Jahren bin ich im Herbst immer mit auf die Pirsch nach Wahlnüssen gegangen. Da sieht man eine Nuß und gleich wo eine lag, sind auch schon die anderen zu finden. Und so ist es auch mit dem Bärlauch, wo ein paar Blätter sind, findet man auch schon gleich die anderen. Sie zeigen sich büschelweis, bei uns am Seeufer im Wald. Am Freitagnachmittag ging ich also, mit meinem Helferlein der ganz eifrig beim Sammeln ist, auf die Suche nach etwas frühlinghaftem. Voriges Jahr hatte ich etwas mehr Bärlauch gepflügt, daraus entstand dann dieses Bärlauchpesto. Heuer starte ich mit 4 kleinen, wirklich äußerst schmackhaften Quiches - für diese hat meine kleine Ausbeute (für's erste) gereicht.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Verknappungsprinzip: Gurkensuppe mit Haselnüssen
... oder besser gesagt wenn der Kühlschrank gähnend leer ist, hilft nur mehr improvisieren. Bei mir sieht dass dann so aus als würde man Inventur in der Küche machen. Alle Sachen im Kühlschrank, die noch nicht abgelaufen sind, werden auf die Arbeitsplatte gelegt und dann wird man gegrübelt, gegrübelt, gegrübelt... weil ich gerne Kochbücher lese und unzählige in meinem Bücherregal horte, geht's wenn mir nichts spontan gleich einfällt in den ersten Stock zum Bücherschrein, dann wird akribisch gesucht was gefunden werden muss - ein passendes Rezept zu meinen Zutaten, was dabei heraus kam war diese Gurkensuppe.
Zutaten für 6 Portionen:
1
große Salatgurke
Salz
250 g
Vollmilchjoghurt
1
Zweig Estragon
1
Limette
Frisch
gemahlener Pfeffer
eine Hand voll Walnüsse
Kresse
Zubereitung:
Die Gurke schälen und der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel
herauskratzen. Gurke in Stücke schneiden und mit dem Mixer Pürieren. Das
Gurkenpüree salzen und mit dem Joghurt verrühren. Estragon abspülen, trocken
tupfen, die Blätter fein hacken und in das Gurkenpüree rühren.
Limette
heiß abspülen, trocken tupfen und die Hälfe der Schale fein abreiben. Eine
Hälfte auspressen. Gurkensuppe mit Limettenschale und – saft, Pfeffer abschmecken.
Kresse abschneiden und waschen. Die Walnüssen fein hacken. Die Suppe in ein
glas oder eine Schale füllen mit den Walnüssen und der Kresse anrichten.
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