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Donnerstag, 5. September 2013

... nun ist es so weit [ herbstlicher Salat mit gebratenen Eierschwammerl und warmen Ziegenkäse ]




(M)ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende - für mich schöneste Jahreszeit: HERBST! Ich bin so ein richtiges Herbstkind, mir ist es im Sommer schnell mal zu heiß und im Frühling schnell mal zu frisch/feucht. Herbst ist wirklich was tolles, was Schönes auch kulinarisch, ich denke da nur an Kürbis, Eierschwammerl,  Rote Rüben, Wirsing, ... mein kleiner, feiner Auftakt heute: ein herbstlicher Salat mit Ofenziegenkäse.

Montag, 25. Februar 2013

Selbstgemachte Pasta und Pannen mit der Kamera


Technische Probleme … wer kennt das nicht. Da funktioniert mal das Handy nicht oder der DVD-Rekorder … mit so was muss man leben, aber trotzdem immer ärgerlich! Da hab ich den Vormittag damit verbracht Pasta zu machen, genauso wie meine Großmutter sie zubereitet und auf jedes kleine Detail geachtet – auch photographiert und dann spinnt die Speicherkarte *arrrg* - tief Luft holen ... - Zwei Bilder konnte ich trotzdem irgendwie retten … seht selbst:


Zutaten für ca. 2-3 Portionen einfache Bandnudeln wie sie meine Oma herstellt:
2 Eier zimmer temperiert
200 g Mehl
1 gestrichener TL Salz
1 EL Öl
etwas Mehl für die Arbeitsplatte und die Teigblätter

Das Mehl sieben und in eine Schüssel geben, eine Mulde bilden und darin die restlichen Zutaten miteinander vermengen. Den Teig auf der bemehlte Arbeitsfläche so lange kneten bis er zu einer kompakten Masse ohne Mehlrückstände wird.
Nun den Teig in vier Teile aufteilen und jeweils 1 Stück platt drücken und durch die Nudelmaschine drehen. Den Teig so lange durch die Maschine geben, bis er 1-2 mm dick ist, dann einen Streifen machen und auf die bemehlte Arbeitsplatte legen. Den Vorgang mit den restlichen 3 Teigstücken auch machen. Die Teigplatten je nach gewünschter Länge, möglichst gleich lang abschneiden. Den Aufsatz für die Tagliatelle bzw. Bandnudeln auf die Nudelmaschine setzen und alle Teiglängen durchlaufen lassen. Die frischen Tagliatelle können sofort in heißes Wasser gegeben werden oder man lässt sich einfach trocknen.


Schon als ich klein war, machte meine Oma in ihrer Küche Nudeln, eigentlich immer Suppennudeln, meinst von so zehn Eiern. Das dauert fast immer den ganzen Vormittag, wo sie jeden Streifen Teig dutzende Male, so kam es mir damals vor, durch die Nudelmaschine lies und wieder zur Seite legte. Zum Schluss mussten wir nur mehr warten bis alle Teigplatte in Suppennudeln verwandelten. Sonntags gibt’s bis jetzt noch immer wöchentlich eine kräftige, frisch gekochte Suppe mit den herrlichen selbstgemachten Nudeln.

Ich habe mir heute, nach dem ganzen Ärger mit der Kamera eine einfache Soße aus Schlagobers, Pilzen, Knoblauch und Oregano, Salz, Pfeffer gemacht.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Vive la France - Pilz-Lauch-Quiche warm aus dem Ofen

Frankreich – ein tolles Land mit vielen kulinarischen Highlights. Ich bin gerade von diesen runden Mürbteigkuchen  ganz begeistert. Zurzeit ich probiere viele verschiedene Varianten von der pikanten Sorte aus. Gestern war es, aufgrund von einem Pilzüberschusses in der Gemüselade, mal was pilziges. Zur kräftigeren Note der Pilz-Lauch-Quiche trug Speck und Crème fraîche bei.
Weil das ganze Gericht warm aus dem Ofen kommt und am besten gleich serviert werden sollte, passt es perfekt zu diesem Winterwetter. Ich weiß, es ist etwas nerviges, wenn man ständig auch noch über’s schlechte Wetter spricht und auch noch darüber postet. Grad in diesem Moment schneit es auch noch schon wieder dicke Flocken.
  
Pilz-Lauch-Quiche





















Hier kommt das Rezept für 12 Personen:

Mürbteig pikant:
250 gr. Vollkornmehl
125 gr. Butter oder Magarine (ich bevorzuge echte Butter)
2 TL Salz
1 Ei
+ Fett zum Ausfetten der Quicheform

 Pilz-Lauch-Fülle:
1 Tasse frischer Champion oder ähnliche Pilze
1 Bund Lauchzwiebeln
100 g Speckwürfel
1 EL Speiseöl
½ Bund Petersilie
300 g Crème Fraîche = 2 Becher à 150 g
3 Eier
150 g geriebener würziger Käse
Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung:
Die Zutaten für den Mürbteig alle auf Zimmertermeratur bringen.
Man beginnt damit, dass man das Mehl auf die Arbeitsfläche gibt und eine Mulde macht. In die Mulde gibt man anschließend das Ei, die 2 TL Salz und die klein gewürfelte Butterstückchen. Ich weiß zwar, dass man normalerweise die Butter kalt hinzufügt, leichter gelingt es allerdings wenn sie bereits etwas temperiert ist. Wenn man nun das ganze zu einem Teig verarbeitet hat, formt man ihn zu einer Kugel und stellt diese in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten.
Weiter geht's zur Fülle:
Crème Fraîche mit Eiern, Käse und Petersilie verrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen bei Seite stellen und das Backrohr vorheizen auf ca. 180° C.
Lauchzwiebeln und die Champion putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.  
Champions mit den Speckwürfel kurz anbraten lassen, anschließend die Lauchzwiebeln hinzugeben und andünsten.
Nun nimmt man die Mürbteigkugel aus dem Kühlschrank, legt sie in die gefettete Springform  (Durchmesser 28cm) und sticht einige Male mit der Gabel auf den Teil ein.
Die Lauch-Champion-Speck-Mischung wird gleichmäßig über dem Teig verteilt und mit  der beiseite gestellten Mischung übergossen. Die Pilz-Lauch-Quiche ist in ca. 50 Minuten  (Gas: Stufe 3, Umluft: 160 °C) fertig gebacken. Im Winter sollten man die Quiche auf jeden Fall noch warm servieren, im Sommer hingegen kann es auch kalt auf den Tisch gestellt werden. Ich wünsche bon appétit!