Mittwoch, 16. Mai 2012

short-trip memories: Erdbeer-Rhabarber-Prosecco

Bei unserem ersten gemeinsamen Wienwochenende mit meiner Freundin waren wir in einem tollen Restaurant, dass sie bereits kannte. Das danieli liegt in der Innenstadt in Wien, alleine schon die Straße dich sich Himmelspfortgasse nennt ist ein kleiner Hinweis darauf, dass man sich da kulinarischen wie über den Wolken fühlt. Es ist einfach traumhaft, während an der Ecke noch ein Nordsee ist, wo man das Gefühl hat man sitzt mitten in einer Betriebskantine so scheint es als seie man im Danieli mitten in Rom. Beim Eingang stehen die Kellner, die kurz eine Rauchpause machen und erzählen sich im wienerischen Dialekt ein paar Schmäh, während einer höfflich mit einem „Grüssi Gott“ die Türe aufhält, betritt man nun das alt-italienisch gehaltene Restaurant! Im, ich nenne es mal Vorderzimmer, steht eine große Vitrine mit Antipasti und eine schöne runde Bar bei der an der Rückseite sämtliche Spirituosen und Alkoholiker stehen, eine alte Kassa und elegante goldene Sessel die perfekt zum weiß gedeckten Tisch passen, die Mauer mit Backsteinen und terrakotta angepinselten Wänden, geht man weiter in den größeren Raum sieht man links ein kleines hohes in dunklen Holz gehaltenes Podest, wo der Kellner die Reservierungen entgegen nimmt, durch einen schmalen kurzen Gang weiter zum Herzstück, dem Pizzaofen – wow der ist echt ein Traum! In diesem durch viele kleine 2-Personen-Tische abgetrennten Raum ist alles mit Backsteinen und herunterhängenden Lustern, wow wie in Bella Italia, ich könnte noch weiter von dem tollen Restaurant schwärmen, naja, da habe ich zum ersten Mal dieses tollen Prosecco mit Erdbeer-Rhabarber getrunken der mit so in Erinnerung geblieben ist, dass ich schon des öfteren nachgemacht habe.



Zutaten für 4-5 Personen:
150 g Rhabarber
200 g Erdbeeren
200 ml Wasser
1 EL Zucker
1 Flasche Prosecco oder Sekt



Zubereitung:

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Topf mit 200 ml Wasser aufstellen, 1 EL Zucker beimengen und den Rhabarber weich kochen, abkühlen lassen und in ein hohes Gefäß geben. Die Erdbeeren halbieren und zum gekochten Rhabarber geben, anschließend mit einem Zauberstab alles pürieren. Das Sekt- oder Weinglas circa zu einem Drittel mit dem Fruchtpüree befüllen, anschließend den Sekt hinzufügen, aber Achtung der Sekt schämt sehr, langsam eingießen!


Wer so eine tolle Freundin wie ich hat, weiß welchen Spaß wir hatten und wie begeistert wir von diesem tollen "Damengetränk" waren. Ich kann nur sagen, WIEN ist eine Reise wert und Ladies-short-trips sind das BESTE!

Montag, 14. Mai 2012

vom Butterbrot ab in den Suppentopf: Radieschensuppe mit Buttermilch


Radieschen in der Suppe? Ja, richtig gelesen, dass sind keine ersten Anzeichen von Legasthenie oder vermischten Rezepten. Ich habe in den weiten des World-Wide-Web, besser gesagt auf den Nachbarblogs bereits einige Radieschen-suppen entdeckt, allerdings haben alle das Blattgrün verwendet, dass kam mir etwas suspekt vor, den die Radischen haben ja immer solche kleine Haare oder leicht stechende Stängel – ihhhh, die will ich  nicht essen, da kommt mir lieber die rote Knolle in den Topf. Und was das Schönste daran ist, für die Suppe konnte ich zum ersten Mal aus meinem Garten etwas ernten und verkochen.



Zutaten für 2 Personen:
150 g Radischen + 2 Stk. für die Garnierung fein gestiftelt
1 kleine Zwiebel
30 g Schinkenspeck
2 EL Butter
400 ml Gemüsebrühe
100 ml Buttermilch
Salz
1 EL Gartenkresse



Zubereitung der Radischensuppe mit Buttermilch:
Radischen von den grünen Blättern befreien, waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken, Schinkenspeck in klein würfeln. Zwiebel und Speck in Butter anschwitzen mit Gemüsebrühe aufgießen und circa 20 Minuten köcheln lassen. Radieschen und Buttermilch zugeben, erhitzen, aber nicht mehr aufkochen. Mit einem Mixstab die Suppe fein pürieren, abschmecken mit Salz und Pfeffer und in die Teller verteilen. Mit den Radieschenstiften und Gartenkresse garnieren. Am besten schmeckt dazu ein gutes Bauernbrot.



Weil bei mir der vermeintliche Suppenkasper wohnt, gibt’s Suppe heute mal wieder nur für mich. Wer keine Gartenkresse hat kann auch einfach normale Kresse nehmen, aber die Kresse gibt noch die richtig feine Schärfe. Rezept stammt aus der Aprilausgabe von Servus in Stadt & Land.


Dienstag, 8. Mai 2012

kurz bevor der Regen kam: Meeresfrüchterisotto mit weißen Spargelsalat

Ok, ich weiß irgendwie typisch "österreichisch" immer über das Wetter zu sudern, wie man so schön sagt. Der rasche Wetterumschwung schrie förmlich nach einer kleinen, kurzen, kühlen Verschnaufpause für unseren Kreislauf und für unsere Gärten. Wer die Tage den Wetterbericht verfolgt hat, dem ist sich der Wort "Saharasand" aufgefallen, gestern kurz bevor der Regen kam, schien es für mich sogar sichtbar. Der Himmel zeigte gestern alle Facettenreich, von vereinzelten Sonnenstrahlen aus der Ferne, bis hin zum dunklen Wolkenhimmel (leider) über uns. Darum nicht ärgern, sondern einfach mit den Gedanken abschweifen - hab ich mir gedacht. So kurz vor dem Sommer sind mir als Erstes die südlichen Regionen einfallen, wenn wir zum Beispiel in Italien sind könnte ich mich den ganzen Urlaub durch immer ausschließlich von Pasta und Meeresfrüchte ernähren! Mein gedankenabschweifendes Gericht: Meeresfrüchterisotto! Bueno!




Zutaten für 2 Personen:
250 g gemischte TK-Merresfrüchte 
200 g Risottoreis
750 ml warme Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
80 ml Weißwein
50 g geriebenen Parmesan + welches zum Darüberstreuen
5 EL Speiseöl
Salz, Pfeffer

1 Handvoll weißer Spargel
1 EL grüner Paprika klein geschnitten
EL Petersilie, nur die Blätter fein geschnitten
2 EL Zitronnensaft
2 EL weißer Balsamicoessig
6 EL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer



Zubereitung des Meeresfrüchterisottos:

Für das Risotto eine große Pfanne das Speiseöl erhitzen. Die Zwiebel schälen, fein hacken und zusammen mit den Meeresfrüchten anbraten. Sobald die Zwiebel glasig sind Risottoreis dazugeben und kurz mitbraten, anschließend mit Weißwein aufgießen. Sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesaut hat circa ein Viertel oder ein Drittel ja nach Größe der Pfanne Gemüsebrühe nachgießen und umrühren, solange umrühren bis der Risottoreis noch leicht Biss hat. Ein Stück Butter unter die Masse geben. Den geriebenen Parmesan unter die Masse heben, zum Schluss noch alles abschmecken mit Salz und Pfeffer. Wer möchte kann vor dem Servieren noch ein bisschen Zitronensaft dazumischen, so bekommt das Risotto eine leichte Frische. Auf dem angerichteten Teller noch schnell mit gehobeltem Parmesan bestreuen - bueno - feritg - Mahlzeit.

Für den Spargelsalat, den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in circa 5 cm lange Stifte schneiden. In einen Topf mit Salz den Spargel kurz weich kochen. Für die Marinade in eine Schüssel Zitronnensaft, Balsamicoessig, Gemüsebrühe zusammen mischen mit Salz, Pfeffer abschmecken und den gekochten Spargel dazugeben und durchmischen, als Garnierung noch Paprika und Petersilie darüberstreuen.